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"Skisportler in
Wildewiese "auf der sicheren Seite" |
Manfred
Klüppel (l.) und Burkhard Oest
(r.) aus Wildewiese mit Prüfer
Alois Innerhofer in einer
Seilbahn in Zell am See. |
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Wildewiese. (HK) Zwei
Sauerländer in Österreich:
Manfred Klüppel und Burkhard
Oest von der Wildewiese Sport &
Freizeit GmbH legten jetzt in
"Zell am See" eine Prüfung als
Betriebsleiter für Schlepplifte
ab. Und waren damit die ersten
Deutschen, die an der
Zertifizierung in dem
österreichischen
Ausbildungszentrum teilnahmen.
"In Österreich ist es - anders
als bei uns in Deutschland -
Pflicht - an solch einem
Lehrgang teilzunehmen, wenn man
Schlepplifte betreibt",
berichtete Manfred Klüppel. Doch
weil die Wildewieser die
einwöchige Ausbildung als
wichtig erachteten, nahmen sie
im November freiwillig daran
teil - und brachten viel Wissen
für mehr Sicherheit und Komfort
im Liftbetrieb mit nach Haus.
"Die anderen Teilnehmer waren
schon ganz schön überrascht, als
wir uns vorstellten", schmunzelt
auch Burkhard Oest, der
ebenfalls an der Ausbildung
teilnahm. Mit 750 Kilometern
hatten die Wildewieser die
längste Anreise - und sie
stellten für das
Ausbildungszentrum in Zell am
See auch eine Premiere dar, weil
erstmals Deutsche dort den Kurs
besuchten. Als sie von ihrem
Skigebiet in der Nähe des
Ruhrgebiets berichteten, da
konnten die Österreicher auch
noch etwas über die
Ski-Alternativen in Deutschland
lernen, wie Berichten der
dortigen Zeitungen zu entnehmen
ist.
In dem fünftägigen Lehrgang
wurden den Betriebsleiter
Details zu rechtlichen Fragen,
zur Technik und Sicherheit
vermittelt. Der Schutz der
Liftfahrer und der Arbeitnehmer
an den Liften stand dabei im
Mittelpunkt.
"Obwohl wir mit vielen Themen
vertraut waren, hat uns das
Seminar vieles gebracht".
unterstreicht Burkhard Oest. Vor
allem hat es unsere Sensibilität
geschärft." So sollen als
Konsequenz aus dem Seminar
freiwillig neue
Sicherheitstechniken installiert
werden - das Geld will man
investieren, auch wenn kein TÜV
es fordert.
So wurde in den vergangenen
Wochen intensiv an den
Liftanlagen im
Panorama-Skigebiet gearbeitet,
vieles gewartet und erneuert.
Wenn der Schnee kommt, ist man
in Wildewiese bereit - und die
Wintersportler dort sind auf der
sicheren Seite. |
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Neue Pistenraupe sorgt
für den idealen Untergrund
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Mit der
neuen Pistenraupen (rechts) und der alten meistern
die Wildewieser die Schneemassen. |
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Wildewiese. Jede Menge
Komplimente bekommen derzeit die "Macher" des Skigebietes
Wildewiese. "Die Pisten sind so gut gepflegt wie noch nie", freuen
sich Skifahrer und Snowboarder gleichermaßen.
"Wir haben uns im
vorigen Jahr intensiv auf Messen umgesehen und nach Geräten für
unsere Verhältnisse gesucht", erzählt
Burkhard Oest von der "Wildewiese Sport- und Freizeit GmbH". Die
richtige Technik für die Hänge in Wildewiese sei eine Pistenraupe
mit Vibrationsbrett, erfuhr er dort. Das Brett klopft den Schnee
quasi fest. Das funktioniert gleichermaßen gut bei geringen
Schneehöhen, wie auch bei den derzeitigen Schneemassen.
Fündig wurden die
Wildewieser im Hochsauerland: Dort wurde ein gebrauchtes, aber noch
gutes Gefährt gekauft und nachts als "Sondertransport" nach
Wildewiese gebracht.
"Die neue Walze ist 1,10
Meter breiter als die alte, das macht sich bei der Präparation der
Hänge schon bemerkbar", hat Meinolf Schröder erfahren. Das
weitläufige Skigebiet kann jetzt mit zwei Geräten bearbeitet werden.
Und während die neue Raupe die steileren Hänge glatt klopft, walzt
die alte Raupe in den eher flacheren Bereichen. "Jetzt können wir
viel schneller auf Schneefall reagieren, als früher", freut sich
auch Manfred Klüppel über die Neuanschaffung.
Infos zur Schneelage
beim Schneetelefon (Tel: 02395/438) oder
www.wildewiese.de
03.03.2006 (c)
www.westfaelische-rundschau.de
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