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Reiterverein
INFOS
Neuer Sport-Chef will Niveaudes
Polo-Turniers steigern German Arena-Polo-Masters vom 6. bis 8. Mai im
Reitstadion Wocklum / Diesmal acht Teams Rosalie von Landsberg-Velen mit
Sponsoren und Mitveranstaltern des Polo-Turniers.

Autor + Foto: Stefan Scherer
Wocklum.
Die Gerüchteküche brodelte heftig, die Balver
diskutierten das Aus des Polo-Turnieres in Wocklum. Alles Quatsch. Rosalie
Freifrau von Landsberg-Velen verkündete gestern: „Das
German-Arena-Polo-Masters geht in die vierte Runde.“Gleichwohl stehen einige
Änderungen ins Haus. Zuvorderst der Wechsel der sportlichen Leitung. Thomas
Strunck und Alexander Schwarz, die bisher für den sportlichen Part
verantwortlich zeichneten, haben sich mit den Veranstaltern – Rosalie von
Landsberg-Velen, Udo Klösel und Matthias Camminady – überworfen. „Direkt
nach dem Turnier im vergangenen Jahr gab es zu viele Irritationen, so dass
wir uns von unserem Partner getrennt haben“, sagte Rosalie von
Landsberg-Velen.
Für hochkarätigen Ersatz ist bereits gesorgt. Mathieu
van Delden, Steward des Deutschen Polo-Verbandes und selbst erfahrener
Turnierveranstalter aus Bad Bentheim, wird sich diesmal um die
Zusammenstellung der Teams, den Moderator und den Schiedsrichter kümmern.
Nach Gesprächen mit ihm stand auch fest, dass das Turnier im Kalender weit
nach vorn gezogen wird. Anstatt Anfang September findet es diesmal vom 6.
bis 8. Mai im Reitstadion im Schatten des Schlosses Wocklum statt.
„Das hat zwei
Gründe“, sagt die Chef-Organisatorin, die bereits beim Resümee des
vergangenen Turniers darüber nachdachte, die Veranstaltung vor die
Sommerferien zu verlegen. „Die Spieler können unser Turnier als Vorbereitung
für die Rasensaison nutzen, sind dementsprechend mit mehr Biss bei der
Sache. Außerdem mussten wir schauen, dass wir nicht mit den heimischen
Großveranstaltungen oder mit dem internationalen Polo-Kalender kollidieren,
um den Gästen bestmöglich Sport zu bieten.“
Daran arbeitet auch der neue
sportliche Leiter mit Hochdruck: Die Verhandlungen sind so weit gediehen,
dass davon auszugehen ist, dass diesmal acht anstatt sechs Teams an den
Start gehen. Zudem sollen die Mannschaften ausgeglichener besetzt sein. „Wir
wollen nicht mehr, dass Wohl und Weh von einem argentinischen
Ausnahmespieler abhängen. Die Spieler sollen auf einem einheitlichen Niveau
agieren, das wir aber deutlich in die Höhe schrauben wollen“, sagt Udo
Klösel.
Neben dem Sport gibt es wie gewohnt die Flaniermeile, tolle Angebote für
Kinder und am Freitag wieder den Asado-Abend. Täglich sollen die Tore um 12
Uhr öffnen, um 13 Uhr der Spielbetrieb starten.
Profi schaute auf die Zügel Toni Haßmann unterrichtete in Wocklum Springreiter Toni Haßmann trainierte mit
den Reiterinnen und Reitern in Wocklum drei Tage lang.

Autor + Foto: Stefan Scherer
Wocklum.
Die Reiterinnen sitzen selbst seit
Jahren im Sattel, aber als Toni Haßmann beim Reitbetrieb Wocklum zum
Lehrgang bat, waren auch die Routiniertesten unter ihnen heftig aufgeregt.
Schließlich schaute ihnen einer der erfolgreichsten deutschen Springreiter
der vergangenen Jahre auf die Zügel.Schon nach wenigen Minuten war aber
klar: Die Nervosität unter den 30 Lehrgangsteilnehmern ist vollkommen
unbegründet. Toni Haßmann, dreifacher Sieger des traditionsreichen Deutschen
Springderbys in Hamburg, war locker von der ersten bis zur letzten Minute
während der drei Tage in Wocklum. Etwa sieben Stunden arbeitete er täglich
mit den Reiterinnen und Reitern an ihrer Technik. Immer und immer wieder
korrigierte er Feinheiten, ohne jemals ansatzweise die Geduld zu verlieren.
Ganz im Gegenteil: Springprofi Toni Haßmann hatte stets ein Lächeln auf den
Lippen.
Das hieß aber nicht, dass die drei Tage Unterricht für den Reiternachwuchs
ein Zuckerschlecken gewesen sind. Haßmann forderte Ross und Reiter
gleichermaßen, nachdem er sich am ersten Tag ein genaues Bild des Könnens
der Wocklumer Reiter gemacht hatte. „Zunächst hat er nur Abschnitte reiten
lassen, am dritten Tag dann den kompletten Parcours“, sagt Susanne Appelhans
vom Reitbetrieb Wocklum, der dem Reiterverein Balve angegliedert ist. Die
Schwierigkeit dabei: Toni Haßmann trainierte vor allem die gebogenen Linien,
die deutlich schwieriger zu reiten sind, als wenn es gerade auf das
Hindernis zugeht.
Die Teilnehmer, von denen einige extra zu diesem
Lehrgang aus Paderborn, Meinerzhagen und Oeventrop anreisten, waren durch
die Bank weg begeistert von den drei Tagen in der Reithalle. „Der kritische
Blick von außen und dann von einem so renommierten Fachmann ist durch den
normalen Trainingsbetrieb gar nicht zu ersetzen“, sagt Susanne Appelhans,
die begeistert ist, welch deutliche Fortschritte ihre Schüler binnen der
drei Tage gemacht haben.
Und was meint Toni Haßmann selbst? „Wocklum ist für
mich ja nicht unbekannt, hat einen sehr klangvollen Namen in der Reiterwelt.
Ich selbst bin schon mehrfach beim Balve Optimum im hiesigen Reitstadion
gestartet und habe mich hier immer sehr wohl gefühlt. Als der Anruf mit der
Frage kam, ob ich einen Lehrgang geben möchte, habe ich keine Sekunde
gezögert und zugesagt“, sagt der 35-Jährige, der viel Lob für die gute
Ausbildung der Wocklumer Reiter verteilte.
Das, so sieht es zumindest aus,
könnte sich im kommenden Jahr wiederholen. Denn der Springreiter und die
Teilnehmer waren sich einig, dass sie diesen Lehrgang unbedingt fortsetzen
möchten. „Toni Haßmann hat seine Bereitschaft, erneut zu uns zu kommen,
bereits signalisiert und eine Wiederholung ist für das kommende Jahr ganz
fest eingeplant“, sagt Susanne Appelhans.
Reitabzeichen
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Herbstritt am 24. Oktober
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Reiterverein Kalthof sichert sich
wieder den Jugendwimpel
Wocklum. Starke Nachwuchsteams aus dem
Märkischen Kreis gingen beim gut besetzten Reit- und Springturnier in
Wocklum an den Start. Seit einigen
Jahren veranstaltet der Reiterverein Balve ein Jugendturnier zum Saisonende.
Höhepunkte waren diesmal der Märkische Jugendwimpel und die letzte Prüfung
zum Märkischen Jugend-Trophy.
Seit 1976 wird die Mannschaftsprüfung
ausgetragen- Der Jugendwimpel besteht aus Stil- und Mannschaftsspringen,
einer Mannschafts-A-Dressur, einem Pas des Deux und einer Theorieprüfung.
Startberechtigt sind die Junioren. Um aber auch Vereinen die Gelegenheit zu
geben, nur in einer Disziplin zu starten, wurde der Spring- beziehungsweise
Dressur-Cup zusätzlich eingeführt. Die Addition dieser Teilprüfungen führt
zur Wimpelwertung.
Diese Prüfungen stellen auch ein Spiegelbild
der jeweiligen Jugendausbildung in den heimischen Vereinen dar. Wiederum
waren die Kalthofer, die von Beginn den Wettbewerb dominierten, nicht zu
schlagen. Zudem hatten sie getrennte Teams für die Gesamtwertung an den
Start gebracht. So gewann Kalthof II den Spring- und Dressur-Cup und in der
Addition auch den Jugendwimpel.
Im erfolgreichen Team standen: Henrike Will
auf River of Dream, Isabell Sophie Langner auf Aurelie, Johanna Trost auf
Big Boy, Jessica Brasse auf Der Amoroso, Svenja Bachmann auf Van Knuff,
Carina Bachmann auf Orpheus Junior, Joshua Matter auf Charly Brown, Benjamin
Flunkert auf Crawallos und Jan-Hendrik Flunkert auf Kiva. Im Spring-Cup
konnte das Team vom RV Altena den zweiten Rang belegen. Auf den weiteren
Plätzen folgten Kalthof I, Letmathe und Balve.
In der Gesamtwertung — dem Jugendwimpel —
spiegelte sich das Ergebnis aus der Dressur wider. Das Balver Team bestand
aus Ronja Hohmann auf Epona, Saskia Kampmann auf Atol, Pia Magdalena Gehrt
auf Fleur Rouge und Maja, Finn Appelhans auf Roland und Sarah Bathe auf
Fanjero.
Einen Dreifachsieg in der Gesamtwertung zur Märkischen Jugend-Trophy gab es
für den RV Kalthof in der Dressur. In der letzten Wertung mussten die
Teilnehmer einzeln ins Viereck. Hier gewann Lisa Schäfer auf Revanche vor
Johanna Trost mit Big Boy und Katrin Brunnert, die Nils vorstellte.
Im Springen der Jugend-Trophy wurde
Jan-Hendrik Flunkert (Kalthof) mit Kiva Gesamtsieger vor Felix Goeken (Letmathe)
mit Co-Pilotin und Carolin Flaßbeck (Menden) auf Acardo. Als letzte Wertung
gab es ein Punkte-A-Springen. Die drei Besten bekamen Gutscheine als
Belohnung.
Im Rahmen des Jugendturniers gab es noch
andere Prüfungen. Im Zwei-Phasen Springen der Klasse L siegte Vanessa
Nathalie Potrafke (Balve) auf Pepper vor Joana Hädrich (Attendorn-Askay) mit
Conally.
In den Herbstferien bietet der Reitbetrieb
Wocklum in der erste Woche einen Reitabzeichenlehrgang an und in der zweiten
Woche ist ein Kursus für die Kleinsten geplant, und zwar „Sitzübungen und
Theorie”. Interessierte melden sich bitte bei Susanne Appelhans.
Fotos finden
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Herbstritt am 24. Oktober
Am 24. Oktober um 14 Uhr lädt der Reiterverein Balve zu seinem
traditionellen Herbstritt ein. Der Start erfolgt um 14.15 Uhr auf dem
Dressurplatz, und zwar in zwei Gruppen (Schritt/Galolopp) mit Zwischenstopp
in Melschede. Die Rückkehr aus dem Gelände erfolgt gegen 16.30 Uhr. Um 17.30
Uhr wird in der Schlosskapelle mit Pastor Dierkes ein Gottesdienst gefeiert,
anschließend gemütliches Beisammensein im Casino. Gäste sind herzlich
willkommen.
Der Tag der offenen Tür
auf der Reitanlage in Wocklum war ein voller Erfolg. ?Dafür, dass wir
diese Veranstaltung zum ersten Mal angeboten haben, sind wir mit dem Zulauf
sehr zufrieden�, strahlte Susanne Appelhans, die für den Reitbetrieb in
Wocklum verantwortlich zeichnet und ein attraktives Programm für die Gäste
zusammengestellt hatte.
Beim Blick in die Reiterwelt, die Stallungen und auch die große Reithalle
staunten vor allem die Gäste, die zuvor noch nicht in Wocklum waren. Sie
beließen es aber nicht nur bei der Theorie, sondern sondern schwangen sich
selbst in den Sattel.
Dies taten in gewohnt souveräner Manier auch die Damen von der
Hausfrauen-Abteilung und vor allem die Jugendlichen, die ihr reiterliches
Können eindrucksvoll unter Beweis stellten. Für Kinder und Jugendliche, die
sich nicht nur am Reitsport erfreuen wollten, standen etliche Spielgeräte
bereit. Überdies lockte eine Bilderausstellung manchen Besucher ins Casino,
um einen Blick auf die schöne Malerei zu werfen.

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