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  ZUR GESCHICHTE DER KUPFERERZGRUBE JUSTENBERG IN HAGEN

Eine erste bekannte Erwähnung dieses Stollens führt in das Jahr 1664 zurück. Aus diesem Jahr liegen Lohnlisten der Kurfürstlichen Kupfergrube Justenberg vor. In den Jahren 1664/65 sind 4 Bergleute in der Grube beschäftigt, die den Stollen erweitern sollen. Die Arbeiten haben die Männer anscheinend nicht zu den erwarteten Kupfervorkommen geführt. Im Jahr 1668 wurde jedenfalls notiert, wurde in der Justenberggrube nicht gearbeitet.

Aus den Berichten des Jahres 1664 kann geschlossen werden, daß auch schon in den Jahren zuvor Kupfer im Justenberg abgebaut wurde.

Eine weitere Mutung der Grube Justenberg leitete Anton Hoppe im Jahr 1860. Ein Jahr später wurde die Grube beim Bergamt Bonn eingetragen.

Der Betriebsplan der Grube Justenberg aus dem Jahre 1902. Darin erläutert der Betriebsführer Anton Hoppe, dass weitere Aufschlussarbeiten durchgeführt und die Abbauwürdigkeit geprüft werden sollen.

Zwecks Abbau fanden sich 1862 folgende Gewerker zusammen: Eberhard Greven zu Allendorf, Lermann Schüler zu Balve, Johann Schulte zu Hagen, Peter Schröder zu Hagen, Caspar Schmidt gnt. Hippe zu Allendorf, Friedrich Schmidt gnt. Hippe zu Allendorf, Joseph Störmann zu Allendorf, Clemens Kuroksse zu Allendorf, Friedrich Klute gnt. Simon zu Allendorf, Friedrich Schmidt gnt. Richter zu Allendorf, Hermann Peters zu Allendorf, Friedrich Klute gnt. Simon Junior zu Allendorf, Joseph Gerken zu Allendorf, Friedrich Pieper zu Stockum, Johann Richter zu Hagen, Johann Hoppe zu Hagen, Anton Hoppe zu Hagen.

Anton Hoppe wurde Rechnungsführer und Förderungsaufseher des Bergwerkes Justenberg. Steiger in der Grube war Friedrich Wengeler.

Die Erzführung bestand aus Kupferkies, Buntkupfererz und gesäuerten Kupfererzen.
Im Jahr 1863 pachtet die Gewerkschaft von Pingel gnt. Flügge eine Fläche vor dem Grubeneingang, um die Zechengebäude darauf zu errichten.

Fest angestellt waren im Jahr 1865 zwei Bergleute. Im folgenden Jahr wird die Arbeit in der Grube auf Aufschlußarbeiten beschränkt. Es wird ein Kupfererzvorkommen festgestellt. Dennoch beschließen die Gewerkschafter ab Mai 1866 den Betrieb in der Grube bis auf weiteres einzustellen.

Auch im nächsten Jahr werden zwar Arbeiten in dem Stollen durchgeführt, es wird jedoch kein Erz abgebaut. So wird 1868 beschlossen den Betrieb in der Grube wieder einzustellen, Zu diesen Zeitpunkt ist der Stollen 140 Meter lang. Zur Förderung gelangten im Jahr 1862 50 Ctr. Erz, im Jahr 1863 156 Qtr. Erz.

 

 

     
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