Sundern. (wbr)
Fastfood-Generation, Umweltgifte, stressiger Alltag — immer
mehr Menschen achten in diesen bewegten Zeiten bewusst auf
ihren Körper. Wie die Lehre nach Dr. Schüßler ihren Beitrag
zu einem vitaleren und gesünderen Leben verhelfen kann, hat
die Sundernerin Margit Müller-Frahling in ihrem neuesten
Buch "Biochemie nach Dr. Schüßler" ausgearbeitet.Schüßler
lebte im 19. Jahrhundert und arbeitete als homöopathischer
Arzt. Auf seiner damaligen Suche nach einer einfachen
Heilweise kam er um die medizinische Entwicklung nicht
herum. Durch die Forschung wurde mehr und mehr bekannt,
welche Bedeutung Mineralstoffe für den Körper haben.
Schüßler fand durch seine Untersuchungen zwölf
Mineralstoffe, die besonders eng mit der Gesundheit des
Menschen in Verbindung stehen.
Auch für Laien verständlich
Diese zwölf Mineralstoffe sind bis heute die Grundlage der
Anwendungen nach Schüßler. Und heute vielleicht wichtiger
denn je: Der allgemeine gesundheitliche Zustand der
Bevölkerung ist schlecht, weiß Müller-Frahling, "doch seit
fünf Jahren merken wir, dass immer mehr Menschen die Wirkung
der Schüßler-Mineralstoffe ausprobieren wollen."
In ihrem dritten Buch hat
sie, auch für Laien verständlich, die Anwendungsfelder der
Mineralstoffe dargelegt. Besonders stolz ist sie auf die
Antlitzanalyse, die in dieser Form nur selten zu finden ist.
56 Bilder zeigen und erläutern anschaulich, welche Symptome
im Gesicht auf einen Mangel an Mineralstoffen hinweisen. Ein
beigelegter Arbeitsbogen hilft herauszufinden, welche Stoffe
für einen selbst in Frage kommen. Etliche Fallbeispiele
machen das Buch praxisorientiert. Im ersten Teil geht die
Autorin zunächst auf die Grundlagen ein, erläutert Bezüge
zur Zellforschung und zum Säure-Basen-Haushalt im Körper.
Dann werden die zwölf Mineralstoffe erklärt.
In der Praxis nimmt man sie
in Form von Milchzuckertabletten ein, die Spuren des
jeweiligen Mineralstoffs enthalten.
Die Autorin selbst kam durch
eigene Erfahrungen mit den Schüßler Mineralstoffen auf das
Thema. Vor sieben Jahren machte sie dann ihre erste
Fortbildung. Seither referiert sie zu diesem Thema und gibt
ihr Wissen unter anderem an Apotheken, die
Schüßler-Präparate verkaufen, weiter.
Das Wissen um Schüßler und seiner Lehre ist in der Region
nicht zuletzt wegen Margit Müller-Frahling, die auch
Vorsitzende des Gesundheitsnetzwerkes HSK ist, schon sehr
weit verbreitet. Sie arbeitet bereits an den nächsten
Projekten.